Positionspapier

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Was genau passiert eigentlich im alten Silo auf dem Erlenmatt Areal? Schau doch mal in unser Positionspapier! Es beschreibt die Pläne, Visionen und Werte, welche im Haus für Kosmopolitisches verwirklicht werden wollen. Es bietet einen Überblick über die Ausgangslage, die Grundsätze in Planung und Prozess, und wie die nächsten Monate und Jahre der Belebung vom BLG-Silo angedacht sind. Ahoj!

Positionspapier (PDF)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Silo und seine Geschichte

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Erbaut wurde das mächtige Eisenbetongebäude 1912 vom Basler Architekten Rudolf Sandreuter für die Basler Lagerghausgesellschaft BLG, die das Gebäude über Jahrzehnte zur Lagerung von Kakao und Getreide nutzte. Damals diente das Gebäude inmitten des Güterbahnhofs der Deutschen Bahn als wichtiger Umschlagsort für Waren.

Je mehr der Güterbahnhof über die Jahre an Bedeutung verlor, desto mehr verschwand auch das Silogebäude aus dem Stadtbewusstsein. Als schliesslich der Bahnbetrieb auf dem Areal ganz eingestellt wurde, siedelte sich ums Jahr 2000 die Zwischennutzung nt/Areal auf dem Gelände an. Damit wurde das Silo Zeuge eines städtischen Transformationsprozesses: statt den mit Industriegütern beladenen Zügen rauschten nun Quartierfeste um seine Mauern, die ehemalige Bahnkantine nebenan wurde zum Kulturraum, auf den stillgelegten Geleisen rundherum entstanden unter anderem Kinderprojekte und Sonntagsmärkte.

Nach dem Ende der etwas mehr als zehnjährigen Zwischennutzung steht das Erlenmatt Ost Areal nun wieder im Umbruch: In den kommenden Jahren soll hier ein lebendiger Stadtteil mit einem vielfältigen Neben- und Miteinander von Lebensformen und Nachbarschaften entstehen. Das Silogebäude wird dabei inmitten des neuen Quartiers wieder zum Umschlags- und Begegnungsort – diesmal nicht von Waren, sondern von Bedürfnissen, Visionen und Projekten unter dem Dach des Kosmopolitischen.