Positionspapier

Seiten aus Positionspapier THWBH FEB17

Das Positionspapier zum Haus für Kosmopolitisches beschreibt die Pläne, Visionen und Werte, welche im tohuwabohu verwirklicht werden wollen. Es bietet einen Überblick über die Ausgangslage, die Grundsätze in Planung und Prozess, und wie die nächsten Monate und Jahre der Belebung vom BLG-Silo angedacht sind.

Positionspapier (PDF)

Le Team

tohuwabohu Basel Haus für Kosmopolitisches le Team

Das Silofest – zwischen Vision und Wirklichkeit

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Am 10. September fand das fünfte und letzte Silofest vor dem Umbau statt. Dieses Jahr konnten die Besucher sich vor allem darüber informieren und informieren lassen, was mit dem Erlenmatt Ost-Areal und dem Silo in Zukunft geschehen wird.

Ankommen in der Migration. Ein Manifest.

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Ankommenskulturen haben das Ziel, das Leben für alle lebenswerter zu gestalten.

Mit Ankommenskulturen lernen Menschen anzukommen, und ankommen zu lassen.

Ankommenskulturen ermöglichen jeder und jedem, anzukommen. Ankommen ist ein Prozess von einem örtlichen Ankommen hin zu einem Sich-Wohlfühlen. Unabhängig davon, wie lange dieser Prozess dauert.

Ankommenskulturen stehen für Selbstbestimmung, Selbstgestaltung und Verantwortung aller Beteiligten in diesem Prozess.

Ankommenskulturen bringen Situationen hervor, die Begegnungen entstehen lassen. Daraus entstehen Beziehungen. Beziehungen zu Menschen, Orten, Geschehnissen und der Umwelt.

Diese Beziehungen bestimmen soziale, politische und kulturelle Prozesse.

Mit Ankommenskulturen entsteht bedingungsloser Zugang zu Orientierung, Rechten, Bildung und Gesundheit. Dadurch wird selbstbestimmte Teilhabe ermöglicht.

Kultur steht für gemeinschaftliche Gewohnheiten.

KulturEN stehen für ortsabhängige Differenzen, aber auch für die jeweiligen individuellen Unterschiede.

Ankommenskulturen ermöglichen eine Gesellschaft, die für die Gesamtheit aller Vielheiten steht. Eine Gesellschaft aus mehreren Kulturen zusammengesetzt, die viele kulturelle Eigenheiten teilen.

Ankommenskulturen bedeuten ein Zusammenleben, welches nicht territorial bestimmt ist.

Ankommenskulturen fordern und fördern die Kommunikation und die gleichrangige
Koexistenz aller beteiligten gesellschaftlichen Kräfte.

Ankommen bedeutet von- und miteinander lernen. In gegenseitigem Respekt.

Den Begleittext zum Manifest gibt es hier. Dieses Manifest entstand im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut HyperWerk.

ZurBleibe im Silo – kosmopolitische Küche für Spontanes

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Jetzt ist es endlich so weit! Ein Team vom ZurBleibe Kollektiv hat sich entschieden, den Gastronomiebetrieb im Silo zu betreiben. ZurBleibe tastet sich nun langsam ran und wird in den nächsten zwei Jahren ihre bisherigen Erfahrungen und Visionen auf die Situation im Haus für Kosmopolitisches übertragen. Und natürlich gibt’s bis dahin weiterhin Kosmopolitisches im ZurBleibe Kiosk! Und weitere Infos hier: ZurBleibe

Anmeldung Patenschaft!

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Der Verein für Kosmopolitisches wurde im Juli 2016 gegründet und koordiniert die soziokulturelle Umnutzung des alten Getreidesilos auf dem Erlenmatt Ost Quartier in Basel. Eine vielfältige Nutzung, der gegenseitige Austausch und die Erhaltung niederschwelliger Angebote sind uns ein wichtiges Anliegen und sollen in einem offenen Dialog gefördert werden. Unser Ziel ist es, das Haus für Kosmopolitisches in Zukunft unabhängig und nicht gewinnorientiert zu betreiben.

Daher ist der Verein auf Unterstützung angewiesen. Durch eine Patenschaft unterstützt du den Verein mit einem finanziellen, ideellen oder materiellen Beitrag.* Du erhältst regelmäßig Informationen zu den Vereinstätigkeiten und eine Einladung zum jährlich stattfindenden Patenschaftstreffen.

Wenn du an einer Patenschaft interessiert bist, dann schreibe uns einfach eine Mail an welcome@thwbh.ch

*Bei einer Spende ab 100 Schweizer Franken erhältst du eine Spendenbescheinigung von uns. Die Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.

Die Grandhotel Verschwörung

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«Im Jahr 2014 fanden wir es heraus: Der Mensch ist dazu gemacht in einem Grand Hotel zu leben (eine andere Erfindung der Engländer – man findet sie überall in der Schweiz noch). Grand Hotels sind die modernen Nomadenzelte, Basislager oder Unterstände. Endlich sind wir angekommen. Wir sind alle Gäste auf diesem Planeten, die für durchschnittlich 80 Jahre pauschal gebucht haben.»

Den ganzen Text gibt es hier zu lesen – als Inspiration für eine etwas andere Nachbarschaft!

Jetzt geht’s los!

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Bevor das umgebaute Silo anfangs 2019 seine Türen öffnet, werden zwar noch einige Monate ins Land ziehen – tohuwabohu startet aber schon jetzt!

In den kommenden zwei Jahren widmen wir uns der Suche nach Ideen, Wünschen und Projekten, welche im Haus für Kosmopolitisches zusammenkommen und in einen Dialog treten wollen. Wer sich an dieser Suche beteiligen will, bei konkreten Aufgaben mitanpacken möchte oder mit einem eigenen Projekt Teil von tohuwabohu werden will, sei herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden!

welcome@thwbh.ch